20ff - twenty fast forward | 20ff-Programm & Tickets

PROGRAMM

Jean Rondeau

Sa, 12. Juni / 19:00

Jean Rondeau – Cembalo

 

Werke von Bach, Frescobaldi, Sweelinck, Froberger und Böhm

 

Als „einen der natürlichsten Interpreten auf der Bühne der klassischen Musik“ beschreibt die Washington Post den Cembalisten Jean Rondeau, der ein echter Botschafter seines Instruments ist. Sein herausragendes Talent und seine intensiven Interpretationen sind vielfach umjubelt und machen ihn zu einem der führenden Cembalisten weltweit.

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lilly among clouds

So, 13. Juni / 19:00

Was für eine Stimme! Lilly among clouds steht für große Popsongs am Klavier. Rund, aber für den Kloß im Hals. Majestätisch, aber ohne Kitsch. Wie eine Collage, dramatisch, vielschichtig, weit. Lilly among clouds ist Breitwand-Pop von einer Qualität, die nach allem anderen klingt als nach deutscher Provinz.

Uri Caine

Mo, 14. Juni / 19:00

Er ist wohl einer der gefragtesten Grenzgänger zwischen Jazz und Klassik: Der New Yorker Pianist Uri Caine gehört zu den unumstrittenen Meistern seines Fachs und fasziniert mit virtuosen wie unterhaltsamen Improvisationen, in die er immer wieder auch Themen von Bach, Mozart oder Wagner einbindet. So klingt New York!

Amihai Grosz & Benjamin Hochman

Mi, 16. Juni / 19:00

Amihai Grosz – Viola

Benjamin Hochman – Klavier

 

Pure Romantik!

Schumann: Fantasiestücke op. 73

Brahms: Sonate in f-Moll op. 120, 1

Bruch: Kol Nidrei

 

„Selbstbewusst und leidenschaftlich ist sein Ton, eloquent wird er zum Erzähler ohne Worte, durchmisst souverän die  melancholisch-träumerischen Weiten der Partitur.“ Besser als der Tagesspiegel kann man kaum beschreiben, was Amihai Grosz, den israelischen Solobratschisten der Berliner Philharmoniker zu einem Ausnahmemusiker macht: Amihai lebt die Musik – und fasziniert Dirigenten wie Sir Simon Rattle und Daniel Barenboim ebenso wie sein internationales Publikum.

Charlotte Brandi

Do, 17. Juni / 19:00

Multiinstrumentalistin, Singer/Songwriterin und Storytellerin: Es gibt so einige Schubladen, in die man Charlotte Brandi stecken könnte. Brandi komponiert, spielt Gitarre und Keyboard und kann auf jahrelanges Dichten von Lyrik und eine Affinität zu deutschem Rap zurückgreifen. Die Pandemie hat sie dazu gebracht, erstmals deutschsprachige Stücke zu veröffentlichen: Songs voller Eigenwilligkeit und Stärke, die beste Voraussetzungen für einen eindrucksvollen Konzertabend bieten.

Christoph Sietzen

Fr, 18. Juni / 19:00

Christoph Sietzen – Schlagwerk/Multipercussion

 

Werke von Bach, Piazzolla, Pärt, Xenakis, Schwantner und Sietzen

 

Er hat den renommierten ARD-Wettbewerb gewonnen und war „Rising Star“ der europäischen Konzerthäuser: Christoph Sietzen hat sich längst in der ersten Reihe der Percussionisten etabliert. Und egal ob auf dem Marimba oder als Multipercussionist, ob solistisch oder mit Orchester – der nicht nur rhythmischen Virtuosität von Christoph Sietzens Auftritten kann man sich nicht entziehen.

Alisa Weilerstein

Sa, 19. Juni / 19:00

Alisa Weilerstein – Violoncello

 

Johann Sebastian Bach

Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007

Suite für Violoncello solo Nr. 2 d-Moll BWV 1008

Suite für Violoncello solo Nr. 3 C-Dur BWV 1009

 

Ihre Diskographie umfasst gefeierte Einspielungen zusammen mit Daniel Barenboim, als Solistin hat sie nicht nur in der Elbphilharmonie konzertiert, sondern auch im Weißen Haus für Michelle und Barack Obama: Alisa Weilerstein gehört zu den gefragtesten Cellistinnen unserer Zeit. Mit Bachs berühmten Solo-Suiten kommt Alisa nun erstmals ins Bachland Thüringen.

Olivia Vermeulen --> KONZERT ENTFÄLLT!

So, 20. Juni / 19:00

Olivia Vermeulen – Gesang

Jan Philip Schulze – Klavier

 

ACHTUNG: Dieses Konzert muss leider entfallen!

 

Dirty Minds

 

„Das beste Lied-Recital der Saison!“ urteilte das RONDO Magazin über Olivia Vermeulens „Dirty Minds“. Der vom Heidenröslein bis zu Kabarettist Thomas Pigor reichende Liederabend zeigt eindrücklich, dass das Kunstlied weit schmutziger ist als es sich in seiner kultivierten Hochgeschlossenheit oft anmerken lässt – selbst in der Welt der Klassik geht es eben doch „immer nur um das Eine“!

Martin Tingvall

Mi, 23. Juni / 19:00

Mit seinem Trio hat sich der schwedische Jazzpianist und Songwriter Martin Tingvall in den letzten zwei Jahrzehnten in der internationalen Jazzszene etabliert. Sein Wirkungskreis reicht darüber aber weit hinaus, Tingvall spielt etwa auch mit Udo Lindenberg und komponiert Filmmusiken für den Tatort. Mit seinen Piano-Solo-Alben stand Tingvall zuletzt auf Platz eins der deutschen Jazzcharts.

Olicía

Sa, 26. Juni / 19:00

Goldfarbene Knisterkontraste brechen samtig blaue Strukturen auf, eröffnen Klangwelten zwischen Basslines, polyrhythmischen Dancefloor-Elementen und schaffen Soundlandschaften von meditativer Kraft. Olicía präsentiert Neo Loop Jazz aus Berlin und Dresden – zwei junge Frauen im Spannungfeld zwischen menschlicher Stimme und akustischen Instrumenten, freier Improvisation und elektronischen Effekten.

Nicolas Namoradze

So, 27. Juni / 19:00

Nicolas Namoradze – Klavier

 

Werke von Bach, Namoradze und Rachmaninov

 

Noch ist er keine 30, doch es steht außer Frage, dass Nicolas Namoradze eines der größten Talente seiner Generation ist. Als Pianist hat er 2018 den legendären Honens Wettbewerb in Kanada überragend gewonnen, er ist erfolgreicher Komponist und Autor und beendet in London derzeit ein Studium der Neuropsychologie – der Georgier Namoradze ist zweifelsohne „One to Watch“ (The Gramophone).

Yui Kawaguchi & Julia Kursawe & Daniel Mandolini

Di, 29. Juni / 19:00

Suite Cubic

 

Bach für Barockcello, Beatbox und Tanz – mit einer gewagten Besetzung analysiert ein Trio um die Cellistin Julia Kursawe Bachs Suiten für Cello solo. Als Choreographin und Tänzerin ist dabei Yui Kawaguchi zu erleben, die nicht zuletzt durch ihre Projekte mit der Compagnie „Nico and the Navigators“ bereits umfangreiche Erfahrungen in der tänzerischen Umsetzung klassischer Musik gesammelt hat.

Pigor & Eichhorn

Mi, 30. Juni / 19:00

Pigor singt – Benedikt Eichhorn muss begleiten: Volumen X

 

Mit ihrem Salon Hip Hop haben sie ein eigenes Genre kreiert, mit dem sie unangefochten in der ersten Reihe des deutschen Kabaretts stehen: Pigor und Eichhorn. Ihr neues Programm bietet eine scharfsinnige Analyse der Grenzen moderner Salonfähigkeit und einen x-malklugen Parcours durch die Stolperfallen der Rhetorik. Volumen Y: Willkommen in der Zeitgeisterbahn.

Mikis Takeover! Ensemble feat. Marc Romboy

Do, 1. Juli / 19:00

Bach ist Techno! Davon ist der Produzent und DJ Marc Romboy überzeugt. Und so hat der Klangforscher in der elektronischen Beat-Landschaft den Schritt auch in klassische Konzertsäle gewagt: Zusammen mit dem Geiger Mihalj Kekenj und seinem Ensemble dekonstruiert Romboy Bachs klar strukturierte Musik – und fügt sie im Live-Mix zu etwas ganz Neuem wieder zusammen.

Martin Gallop & Ibadet Ramadani

Fr, 2. Juli / 19:00

mit Christoph Bernewitz – Gitarre

 

Der gebürtige Kanadier Martin Gallop ist seit langem in Deutschland zuhause. Er hat drei Soloalben veröffentlicht und ist als Songwriter und Produzent für Udo Lindenberg und Stephan Eicher aktiv. Seine Frau Ibadet Ramadani war viele Jahre Frontfrau der Berliner Popband Super700 – nun bündeln sie ihre Kräfte für einen Abend voller phantasievoller, bittersüßer Lieder. Das Album erscheint im Herbst, die Premiere gibt es hier in Erfurt!

Kat Frankie

Sa, 3. Juli / 19:00

Nach einer umjubelten A-cappella-Tour und einem ausverkauften Konzert in der Elbphilharmonie kehrt Kat Frankie zu den Anfängen zurück, zu Gitarren, Tasten und Schlagzeug. Ihr neues Album knüpft an den Art-Rock der Neunziger an, mit einer guten Portion Bombast. Kat Frankie verspricht einen dramatischen, lauten Abend, mit viel Spaß und einer gehörigen Portion Gänsehaut.

Anthony Romaniuk

So, 4. Juli / 19:00

Anthony Romaniuk – Tasteninstrumente

 

Bells

 

700 Jahre Musik an einem Abend und auf drei Instrumenten. Auf dieses Wagnis lässt sich der australische Pianist Anthony Romaniuk ein. Für sein „Bells“-Projekt hat er kongenial William Byrd und Chick Corea, Johann Sebastian Bach und Radiohead kombiniert, die auf Flügel, Fender Rhodes und Cembalo musiziert alle Genre-Grenzen vergessen lassen.

Francesco Tristano

Mi, 7. Juli / 19:00

Francesco Tristano – Klavier

 

Werke von Tristano, Bach und Frescobaldi

 

Der luxemburgische Pianist Francesco Tristano ist es gewohnt zu irritieren: Er ist als klassischer Pianist ebenso gefragt wie als Komponist und DJ und überrascht gleichermaßen Klassik- wie Techno-Puristen. In seinem Soloabend kombiniert er virtuos beide Welten und beweist, dass gute Musik sich nicht über Schubladen definieren lässt.

Jan Plewka & Marco Schmedtje

Do, 8. Juli / 19:00

Between the Bars

Jan Plewka ist einer der facettenreichsten deutschen Sänger. Mit seiner Band „Selig“ gehört er seit Mitte der Neunziger zum Besten, was die deutschsprachige Musikszene zu bieten hat. Nun hält er Rückschau, gemeinsam mit seinem Freund und Weggefährten Marco Schmedtje, der ihn kongenial an der Gitarre begleitet. Zwei Stimmen und eine Gitarre – und das Publikum bestimmt, was gespielt wird.

Klenke Quartett

Fr, 9. Juli / 19:00

Annegret Klenke – Violine
Beate Hartmann – Violine
Yvonne Uhlemann – Viola
Ruth Kaltenhäuser– Violoncello

 

Werke von Haydn, Mamlok und Tschaikowsky

 

30 Jahre spielen die vier Musikerinnen des Klenke Quartetts bereits in unveränderter Besetzung: Eine Ära für ein Streichquartett – und ein klarer Beleg für die außerordentliche Position, die das Weimarer Ensemble seit vielen Jahren in der internationalen Musikszene einnimmt. Im Jubiläumsjahr sind sie nun auch in Erfurt zu Gast, mit einem abwechslungsreichen Programm, das Klassik und Romantik mit den faszinierenden Zwölfton-Klängen von Ursula Mamlok verknüpft.

 

Mit freundlicher Unterstützung der

Sebastian 23

Sa, 10. Juli / 19:00

Cogito, ergo dumm

 

Sebastian 23 hat Philosophie studiert und danach sehr viel Freizeit gehabt. Daher wurde er einer der bekanntesten Poetry Slammer Deutschlands und gewann eine Reihe renommierter Kabarettpreise. In seinem neuen Programm begibt er sich auf einen Parkourritt durch die Dummheit der Menschheit – von den Ursprüngen bis in die Gegenwart, von der Antike bis zu Instagram. Ein großer Spaß!

Sven Ratzke

So, 11. Juli / 19:00

Where Are We Now

 

Es gibt kaum einen Künstler, der David Bowie so nahe kommt wie der holländische Chansonnier Sven Ratzke. Bowie höchstpersönlich erteilte ihm die Zustimmung, sich mit seinem Gesamtwerk zu befassen – entstanden ist daraus ein ebenso intimes wie mondänes Programm, das die einzigartige Poesie David Bowies mit der typischen Verrücktheit Ratzkes verknüpft.

Phela & Strings

Mo, 12. Juli / 19:00

Phela ist Sängerin, Songwriterin, Malerin und Verwandlungskünstlerin. In ihrem Programm mit Streichquartett zeigt sie, wie groß die Bandbreite ihrer Musik ist: von filigran, sensibel bis laut, rhythmisch und wild. Eine Besetzung der Extraklasse. Popsongs meets Streichermagie.

Johanna Adorján

Di, 13. Juli / 19:00

Ciao

 

20fastforward auf Abwegen in die Literatur – aus gutem Grund: Denn mit ihrem neuen Buch „Ciao“ hat die Autorin und SZ-Feuilletonistin Johanna Adorján unsere Gegenwart in einen Roman gegossen. Eine Lesung und ein Gespräch über den Untergang des alten weißen Mannes mit einer gefragten Autorin unserer Zeit.

 

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung kleingedrucktes

Asya Fateyeva & Luise Enzian

Mi, 14. Juli / 19:00

Asya Fateyeva – Saxophon

Luise Enzian – Harfe

 

Werke von Biber, Froberger, Marini, Kapsberger u.a.

 

Alle, die das Saxophon immer noch im Jazz und Pop verorten, hat Asya Fateyeva in den letzten Jahren eines besseren belehrt: Als ausgezeichnete Solistin hat sie im Sturm die Konzertsäle erobert. Nun geht sie noch einen Schritt weiter und widmet sich der Barockmusik. Zusammen mit der Harfenistin Luise Enzian nutzt sie die Kunst des Improvisierens als Ausgangspunkt für faszinierende Klangerlebnisse.

Lucy Dhegrae --> KONZERT ENTFÄLLT!

Do, 15. Juli / 19:00

ACHTUNG: Dieses Konzert muss leider entfallen!

 

Die New Yorker Sängerin Lucy Dhegrae gehört zu den „shooting stars“ der experimentierfreudigen amerikanischen Musikszene. Sie kombiniert Musik unterschiedlicher Genres mit Literatur und philosophischen Texten und konfrontiert das Publikum mit intensiven, bewegenden Programmen. Entdeckungen sind garantiert!

Max Prosa & Sascha Stiehler

So, 18. Juli / 19:00

Der Berliner Singer-Songwriter Max Prosa zählt zu einer neuen und jungen Generation von Liedermachern, er ist Musiker, Lyriker und Theaterautor. Prosa schreibt stimmungsgeladen und intensiv über Erinnerungen, Sehnsüchte und die Auseinandersetzung mit den Widersprüchen dieser Welt. Seit Jahren tritt er regelmäßig mit dem Pianisten Sascha Stiehler auf, der die Geschichten Prosas auf unverwechselbare Weise begleitet.

Pop-up Freiluft-Bar: Die Weinbar Weimar

Pop-up Freiluft Bar

täglich 90 min vor dem 1. Konzert

Natürlich sind Sie auch vor und nach den Veranstaltungen – und sogar ohne einen Konzertbesuch – herzlich im Kontor willkommen.

 

Täglich während unserer Konzertreihe öffnet die Weinbar Weimar unter freiem Himmel ihre Pop-up Freiluft-Bar … und garantiert vom Aperitivo bis zum Aftershow-Drink einen sommerlichen Genuss.

Michal Schmidt

REVELATION (Auftragswerk)

Der Erfurter Künstler Michal Schmidt steht für intensive Kunsterlebnisse. Seine vielschichtigen Bilder fordern den Betrachter zu einer intensiven Auseinandersetzung auf, geht es ihm doch immer um das Erkennen und Entlarven menschlicher Handlungsmuster.

 

Michal Schmidt ist im Kontor ansässig – und schafft für die diesjährige Edition von #20fastforward ein großformatiges Werk als Bühnenhintergrund: den perfekten Rahmen für unsere Künstlerinnen und Künstler.